Was Sie über Nervenschmerzen wissen sollten

Mehr als 23 Millionen Deutsche klagen heutzutage über chronische Schmerzen. Doch was viele nicht wissen ist: Die Ursache sind häufig geschädigte oder gereizte Nerven. Mediziner sprechen von Neuralgien. Diese können durch Stoffwechselstörungen wie Diabetes entstehen, aber auch Folge eines Bandscheibenvorfalls oder Unfalls sein. Auch muskelkaterartige Schmerzen (Fibromyalgie) werden durch Nervenschäden ausgelöst. Die häufigsten Erscheinungsformen von Neuralgien sind:

· Chronische Rückenschmerzen

Sie leiden immer wieder unter Rückenschmerzen und wissen nicht warum? Sie werden von einem dumpfen Dauerschmerz gequält? Oder von brennenden, ziehenden Schmerzen im Kreuz? Der Bereich um die Schmerzpunkte reagiert empfindlich auf Berührungen? Bei manchen strahlt der Schmerz vielleicht sogar bis in ein Bein aus? Häufig sind dies Anzeichen für Neuralgien im Rücken.

Bei Neuralgien im Rücken handelt es sich um eine direkte Verletzung, Quetschung oder Reizung der Nervenfasern im Rückenbereich. Neuralgien im Rücken treten meist im Rumpfbereich auf und sind links oder rechts ausgeprägt. Als häufigste Auslöser für diese Art von Schmerzen gelten unter anderem Bandscheibenvorfall, Ischias-Syndrom, Unfälle und Operationen.

Nach neuesten Untersuchungen kann bei Rückenschmerzen in 85 Prozent der Fälle die genaue Ursache nicht geklärt werden. Experten gehen allerdings davon aus, dass die Beschwerden häufig durch eine Schädigung oder Reizung der Nerven- oder Nervenstrukturen ausgelöst werden.

· Fibromyalgie

Ihr ganzer Körper schmerzt, als wären Sie einen Marathon gelaufen? Ihre Gelenke sind unbeweglich oder fühlen sich geschwollen an? Bestimmte Punkte ihres Körpers sind extrem schmerzempfindlich? Dies sind häufig Anzeichen einer Fibromyalgie.

Bei Fibromyalgie treten diese Nervenschmerzen meist in den Bereichen Nacken, Rücken, Arme, Beine und Brust auf. Es können aber auch alle anderen Körperregionen betroffen sein.
Der Schmerz wird von Betroffenen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Alle Betroffenen reagieren allerdings empfindlich auf Druck an bestimmten Körperpunkten, die fachsprachlich als Tender-Points (Druckpunkte) bezeichnet werden.

Häufig werden bei Fibromyalgie heftige Schmerzattacken von schmerzfreien Episoden abgelöst. Starke Sonneneinstrahlung, Kälte, Nässe oder andere äußere Belastungen können zur Verschlimmerung führen. Stress hat vermutlich eine sehr negative Wirkung auf die Krankheit.

· Diabetische Polyneuropathie

Ihre Füße kribbeln manchmal, als stünden Sie mitten in einem Ameisenhaufen? Ihre Beine ermüden schnell und fühlen sich taub an? Viele Diabetes-Patienten kennen das. Häufig steckt eine diabetische Polyneuropathie dahinter.

Bei der diabetischen Polyneuropathie handelt es sich um eine Schädigung multipler Nerven, die als Komplikation eines bestehenden Diabetes mellitus entsteht. Bis zu 54 Prozent der Typ-1-Diabetiker und rund 46 Prozent der Typ-2-Diabetiker leiden nach Schätzungen an Polyneuropathie.

Die diabetische Polyneuropathie beginnt mit symmetrischen Reiz- und Ausfallerscheinungen an beiden Füßen. Die Ausfallerscheinungen betreffen vorwiegend Vibrations- und Berührungsempfinden. Vor allem nachts treten Schmerzen, Brennen und Kribbeln in den Füßen und Unterschenkeln auf („Burning feet-Syndrom“). Im weiteren Verlauf der Krankheit kann es zu motorischen Ausfällen wie beispielsweise dem Verlust der Muskel- und Sehnenreflexe kommen.

Fazit:
Neuralgien können praktisch in jedem Körperbereich – sehr häufig aber am Rücken – auftreten. Die Auslöser sind vielfältig, die Ursachen sind häufig gereizte oder geschädigte Nerven.

Häufigkeit

In Deutschland leiden aktuell mehr als 23 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Experten vermuten, dass ein Großteil dieser Beschwerden auf Nervenschmerzen zurückzuführen ist.

Meist treten Neuralgien im fortgeschrittenen Alter ab 45 Jahren auf. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Bei Kindern unter 15 treten Nervenschmerzen so gut wie nie auf.

Quelle: GBE des Bundes (Diagnosedaten der Krankenhäuser)

Behandlung

Bei der Behandlung von Nervenschmerzen ist es wichtig, an der Ursache anzusetzen. Die Reizung oder Schädigung der Nerven oder Nervenstrukturen muss bekämpft werden. Bisher griffen Betroffene häufig zu herkömmlichen Schmerzmitteln. Das Überraschende: Diese wirken bei Nervenschmerzen oft kaum oder überhaupt nicht. Der Grund ist, dass sie hauptsächlich Entzündungen bekämpfen – doch Entzündungen sind bei Schädigungen der Nerven häufig nicht die Schmerz-Ursache.

Die gute Nachricht: Jetzt gibt es ein neues Arzneimittel namens Restaxil, das bei Nervenschmerzen wirksam ist. In den Arzneitropfen steckt die Kraft aus fünf ausgewählten Arzneipflanzen. Die Wirkstoffe wurden gemäß dem Ähnlichkeitsprinzip auf die zu behandelnden Nervenschmerzen abgestimmt: In unverdünnter Form können sie die typischen Krankheitssymptome auslösen. In spezieller Dosierung, wie in Restaxil, bewirken sie allerdings genau das Gegenteil – sie bekämpfen die Beschwerden! Erfahren Sie hier mehr über das spezielle Wirkprinzip von Restaxil!

Gut zu wissen:
Bei Nervenschmerzen zeigen herkömmliche Schmerzmittel wie Paracetamol, Diclophenac, Ibuprofen oder Naproxen keine oder nur eine sehr geringe Wirkung.  Das bestätigen auch Mediziner der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.